Leute, ich weiß, ich bin ein Jammerlappen. Ich bin also niemandem böse, wenn er das nicht liest und es muss sich auch keiner verpflichtet fühlen, zu antworten, das mal vorweg.
Aber vielleicht ist ja noch jemand hier, bei dem das Fest auch nicht so toll wird. Dann können wir uns gegenseitig bemitleiden nach dem Motto "geteiltes Leid ist halbes Leid". Naja, "Leid" ist übertrieben. Es gibt schlimmeres, aber trotzdem nervt es mich:
Ich arbeite morgen und übermorgen von 8.45-16.00 (habe ich glaube ich schon geschrieben). Gut, damit könnte ich noch leben, da bin ich sicher nicht die einzige. Wäre zwar gerne zum Festgebet gegangen, aber....
Aber was mir wirklich den Rest gibt, sind die Elternabende von 18.00-21.00 morgen (Klasse 7-9 + Grundschule) UND übermorgen (Klassen 10-13). Ich muss deswegen bei meiner anderen Stelle fehlen und hänge dann den ganzen Tag in der Schule herum, denn da ich ca. 40 min hin und 40 zurück brauche, lohnt sich nach Hause fahren nicht.
Ach ja, "bis 21.00" ist rein theoretisch... das kann locker noch wesentlich später werden. Und Elternabende sind nervig

. Da kommen ja hauptsächlich die, die irgendwas zu meckern haben. Und ich muss auf Englisch über jedes Gespräch das wichtigste aufschreiben.
Und noch was tolles: In meinem Klassenzimmer ist es grausig kalt. Da scheint den ganzern Tag keine Sonne rein und es zieht, weil die Fenster nichts taugen. Wenn es doch nur schon Donnerstag wäre.
Und fast hätte ich es vergessen: In meiner einzigen Freistunde morgen habe ich ein Gespräch mit der Rektorin... irgendwas wegen dem Lehrplan der 2. Klasse (wie weit ich bin, usw...).
Mir scheint fast so, als wäre ich da absichtlich dazu verurteilt worden, damit ich kapiere, dass es sich um ein OPFER-Fest handelt.
Ich will nicht

..... Ja, ich weiß, dass ich nicht so denken soll, und dass ich dankbar sein muss, überhaupt Arbeit zu haben ... aber ich will trotzdem nicht

Leider nützt Jammern auch nichts... also wünsche ich allen ein frohes Fest.
Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber es fühlt sich so komisch an, dass ich mich, sagen wir mal, theoretisch aufs Fest freuen sollte und mich rein praktisch freue wenn es für mich Inshallah endlich vorbei ist.