Äußerlichkeiten
Re: Äußerlichkeiten
Also ich fühl mich mit KT irgendwie nicht so nackig und die anderen gehen damit eig. ganz gut um.Am anfang waren zwar viele erst etwas zurückhaltend ,aber als sie bemerkt haben das ich noch dieselbe bin war alles gut.Jetzt quatschen alle wieder wie ohne KT mit mir und machen spass wie immer.
Nur bei Männern hat sich das etwas geändert, ich grüsse und unterhalte mich zwar noch ,aber diese Spässe gibts nicht mehr.
Nur bei Männern hat sich das etwas geändert, ich grüsse und unterhalte mich zwar noch ,aber diese Spässe gibts nicht mehr.
Re: Äußerlichkeiten
Hallo,
nachdem ich mir die "Fotostrecke" ausführlich angeschaut habe,
ist mein Eindruck,
daß die Designerin die Verwendung von unterschiedlichen Formen von Kopftüchern im "westlichen" Raum
für je verschiedene Zwecke
überhaupt nicht verstanden hat.
viele Grüße,
Silvia
nachdem ich mir die "Fotostrecke" ausführlich angeschaut habe,
ist mein Eindruck,
daß die Designerin die Verwendung von unterschiedlichen Formen von Kopftüchern im "westlichen" Raum
für je verschiedene Zwecke
überhaupt nicht verstanden hat.
viele Grüße,
Silvia
Re: Äußerlichkeiten
Was genau meinst Du?
Don't act like the hypocrite,
Who thinks he can conceal his wiles,
While loudly quoting the Qur'an.
Hafiz
Who thinks he can conceal his wiles,
While loudly quoting the Qur'an.
Hafiz
Re: Äußerlichkeiten
Ich finde das ist ja gerade das spannende... Was macht ein Tuch zum Kopftuch? Und was macht das Tuch zu einem politischen/religiösen Symbol? Zwischen einem Haarband und einem Tschador gibt es halt tausende Zwischenformen. Interessant, dass die meisten Menschen immer dann "Muslima" interpretierten, wenn auch der Hals bedeckt war.Silvia hat geschrieben:Hallo,
nachdem ich mir die "Fotostrecke" ausführlich angeschaut habe,
ist mein Eindruck,
daß die Designerin die Verwendung von unterschiedlichen Formen von Kopftüchern im "westlichen" Raum
für je verschiedene Zwecke
überhaupt nicht verstanden hat.
viele Grüße,
Silvia
Re: Äußerlichkeiten
Hallo, Birtanem,
Ein Kopftuch wird zusammen mit dem Rest der Kleidung für einen bestimmten Zweck ausgewählt,
nämlich die Trägerin bei der geplanten Beschäftigung (Arbeit, Selbstdarstellung, Fortbewegung) zu unterstützen.
Das Modell trägt einfach irgendein Kopftuch einfach irgendwie geknotet, völlig dysfunktional, zufällig,
zu unpassender Kleidung.
Hallo, Princesa,
imo sind das alles "Kopftücher", außer den Mützen und dem Haarband,
und wenn Du die Fotos in groß anschaust, siehst Du, daß ganz häufig der Pony raushängt.
viele Grüße, Silvia
Ein Kopftuch wird zusammen mit dem Rest der Kleidung für einen bestimmten Zweck ausgewählt,
nämlich die Trägerin bei der geplanten Beschäftigung (Arbeit, Selbstdarstellung, Fortbewegung) zu unterstützen.
Das Modell trägt einfach irgendein Kopftuch einfach irgendwie geknotet, völlig dysfunktional, zufällig,
zu unpassender Kleidung.
Hallo, Princesa,
imo sind das alles "Kopftücher", außer den Mützen und dem Haarband,
und wenn Du die Fotos in groß anschaust, siehst Du, daß ganz häufig der Pony raushängt.
viele Grüße, Silvia
Re: Äußerlichkeiten
Also Dir fehlt der Kontext?
Don't act like the hypocrite,
Who thinks he can conceal his wiles,
While loudly quoting the Qur'an.
Hafiz
Who thinks he can conceal his wiles,
While loudly quoting the Qur'an.
Hafiz
Re: Äußerlichkeiten
Hallo,Silvia hat geschrieben:Hallo, Birtanem,
Ein Kopftuch wird zusammen mit dem Rest der Kleidung für einen bestimmten Zweck ausgewählt,
nämlich die Trägerin bei der geplanten Beschäftigung (Arbeit, Selbstdarstellung, Fortbewegung) zu unterstützen.
Das Modell trägt einfach irgendein Kopftuch einfach irgendwie geknotet, völlig dysfunktional, zufällig,
zu unpassender Kleidung.
Hallo, Princesa,
imo sind das alles "Kopftücher", außer den Mützen und dem Haarband,
und wenn Du die Fotos in groß anschaust, siehst Du, daß ganz häufig der Pony raushängt.
viele Grüße, Silvia
ich hab gesehen dass der Pony raushängt, aber das ist ja genau das was ich meine. Es gibt ja keine abschließende Definition von Kopftuch und es taugt auch nur bedingt, die Religiösität einer unbekannten Person einzuschätzen. Stell dir ne Tasse vor und ne Schüssel, und dazwischen 50 "missing links", ab wann ist es keine Tasse mehr sondern eine Schüssel? Das ist eine Sache der Interpretation.
Genauso wie die Frage: Ab wann ist ein Tuch ein "(muslimisches) Kopftuch"? In den Augen des Betrachters.
Massalama!
Re: Äußerlichkeiten
Hm … ich glaube, du hast das Konzept hinter der Arbeit nicht verstanden. Was das Modell trägt, ist keineswegs zufällig oder "dysfunktional", sondern von der Fotografin genau durchdacht.Silvia hat geschrieben:Das Modell trägt einfach irgendein Kopftuch einfach irgendwie geknotet, völlig dysfunktional, zufällig,
zu unpassender Kleidung.
Es geht bei dem Projekt nicht darum, unterschiedliche Bedeckungsstile in Westeuropa oder die Verwendung des KTs etc. zu präsentieren, sondern um das Spiel mit der Wahrnehmung.
Welches Ziel verfolgen Sie mit ihrer Diplomarbeit?
SB: … Das Kapitel „Stereotypen“ beinhaltet sechs Portraitserien, die eine stufenweise Veränderung des Erscheinungsbildes realer Personen zeigen.
Zu sehen sind sechs Frauen, die in Deutschland leben, jedoch unterschiedlicher Herkunft sind. Jede Person wird mit verschiedenen Kopfbedeckungen innerhalb einer Serie gezeigt, wobei eine Vergrößerung der Bedeckungsfläche zu erkennen ist.
Der sich nicht wechselnde Hintergrund, aber auch die gleichbleibende Kleidung, sowie der fortwährend neutrale Gesichtsausdruck betonen den Wandel und den Wechsel zwischen den Stereotypen innerhalb der Serie. Die äußerliche Veränderung der einzelnen Person innerhalb einer Serie und die damit einhergehende Veränderung der Wirkung auf den Betrachter und konsekutiv dessen subjektive Interpretation, sollen den Betrachter anregen, bestimmte Denkmuster einer Prüfung zu unterziehen und aufzeigen, dass vieles komplexer ist, als es scheint.
Verinnerlichte Schemata, Gedankengänge, die sich automatisiert unter gewissen Voraussetzungen abspielen, kristallisieren sich heraus. Der Betrachter sollte sich seiner eigenen Urteilsbildung und dessen Veränderlichkeit bewusst werden. Wie kann ein und dasselbe Objekt so konträre Interpretationen hervorrufen? Liegt es im Auge des Betrachters oder an der Inszenierung des Objekts?
http://www.kismetonline.at/meldungen/1/ ... -ausnahme/
Re: Äußerlichkeiten
ich finde diese Arbeit spannend.
Mich irritiert, dass es beim Thema Kopftuch ein "ganz oder gar nicht" zu geben scheint. Die deutschen Frauen tragen meiner Beobachitung nach überhaupt keine Kopftücher mehr, seit es als muslimisch gilt. In den 70igern war das noch anders.
Und unter den Muslima gibt auch kaum, welche, die das Kopftuch mal tragen und manchmal nicht, oder?
So wie es Situationen gibt, in denen ich mit Top gehen würde und andere, in denen ich zumindest einnen Blazer darüber ziehen würde.
Es scheint immer gleich ein grundsätzliches Bekenntnis dafür oder dagegen damit zusammen zu hängen.
Dabei gibt es (über Moscheebesuche hinaus) durchaus manchmal Situationen, in denen ich gerne ein KT tragen würde
Mich irritiert, dass es beim Thema Kopftuch ein "ganz oder gar nicht" zu geben scheint. Die deutschen Frauen tragen meiner Beobachitung nach überhaupt keine Kopftücher mehr, seit es als muslimisch gilt. In den 70igern war das noch anders.
Und unter den Muslima gibt auch kaum, welche, die das Kopftuch mal tragen und manchmal nicht, oder?
So wie es Situationen gibt, in denen ich mit Top gehen würde und andere, in denen ich zumindest einnen Blazer darüber ziehen würde.
Es scheint immer gleich ein grundsätzliches Bekenntnis dafür oder dagegen damit zusammen zu hängen.

Dabei gibt es (über Moscheebesuche hinaus) durchaus manchmal Situationen, in denen ich gerne ein KT tragen würde
- Musafira
- Administratorin
- Beiträge: 9215
- Registriert: Do 15. Mai 2003, 17:34
- Wohnort: Jenseits von Afrika
Re: Äußerlichkeiten
Die gibt es, es sind aber eher wenige. Das liegt auch daran, weil von muslimischer Seite immer gesagt wird beim Kopftuch gelte ganz oder gar nicht und es sei eine noch groessere Suende mal Kopftuch zu tragen und mal nicht, als es gleich gar nicht zu tragen. Die Logik dessen erschliesst sich mir zwar nicht, aber unter Muslimen wird das gerne erzaehlt.janise hat geschrieben: Und unter den Muslima gibt auch kaum, welche, die das Kopftuch mal tragen und manchmal nicht, oder?
Manche Leute meinen, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, dabei war es nur eine Buchstabensuppe.
- Musafira
- Administratorin
- Beiträge: 9215
- Registriert: Do 15. Mai 2003, 17:34
- Wohnort: Jenseits von Afrika
Re: Äußerlichkeiten
Ich glaube mit dem Argument "Suende" sollen einfach Frauen unter Druck gesetzt werden, damit sie es immer tragen.
Sie argumentieren halt damit, wer kein Kopftuch traegt ist halt "noch nicht so weit" (das ist ja auch das einzige akzeptierte Argument fuer kein Kopftuch tragen, zu sagen "ich sehe das nicht als Pflicht" wird bei den Hardlinern nicht akzeptiert), aber wenn man es einmal getragen hat, sprich "bereits auf dem rechten Weg war" dann ist das Ablegen eine Riesen-Suende, weil man wieder vom rechten Weg abrueckt, wobei man schon drauf war.
Sie argumentieren halt damit, wer kein Kopftuch traegt ist halt "noch nicht so weit" (das ist ja auch das einzige akzeptierte Argument fuer kein Kopftuch tragen, zu sagen "ich sehe das nicht als Pflicht" wird bei den Hardlinern nicht akzeptiert), aber wenn man es einmal getragen hat, sprich "bereits auf dem rechten Weg war" dann ist das Ablegen eine Riesen-Suende, weil man wieder vom rechten Weg abrueckt, wobei man schon drauf war.

Manche Leute meinen, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, dabei war es nur eine Buchstabensuppe.
Re: Äußerlichkeiten
simone hat geschrieben:Liebe Anisah,
zwecks Aura-Veränderung.
Mein Mann erzählte mir mal von einem Gelehrten, der darüber sprach wie ein "Nicht-Muslim", der die Aura sehen konnte ganz erstaunt war, einen Mann zu beobachten der Wudu macht. Vor dem Waschen waren wohl die Farben in sich nicht so deutlich abgegrenzt und dunkler. Nach dem Wudu seien die Farben ganz hell und leuchtend gewesen.![]()
Liebe Grüße
Simone
Das wäre mal interessant zu erfahren ob und wie die Aura sich verändert mit und ohne Tuch.

"Spende nicht, um dafür selbst mehr zu empfangen" Sura 74/6
Re: Äußerlichkeiten
Ja, finde ich auch. Besonders interessant wäre dabei der Vergleich überzeugter KT-Trägerinnen mit/ohne Tuch und überzeugter Nicht-KT-Trägerinnen mit/ohne Tuch.Elisabeth hat geschrieben:Das wäre mal interessant zu erfahren ob und wie die Aura sich verändert mit und ohne Tuch.
Wir haben ja den Menschen erschaffen und wissen, was (alles ihm) seine
Seele einflüstert, und Wir sind ihm doch näher als seine Halsschlagader. 50:16
Seele einflüstert, und Wir sind ihm doch näher als seine Halsschlagader. 50:16
Re: Äußerlichkeiten
Ich kenne eine Frau, die wunderschön mit KT aussieht.Ohne ist sie auch hübsch aber mit gefällt sie mir noch besserClaudia hat geschrieben:Ja, finde ich auch. Besonders interessant wäre dabei der Vergleich überzeugter KT-Trägerinnen mit/ohne Tuch und überzeugter Nicht-KT-Trägerinnen mit/ohne Tuch.Elisabeth hat geschrieben:Das wäre mal interessant zu erfahren ob und wie die Aura sich verändert mit und ohne Tuch.

Zuletzt geändert von Amina85 am Mo 13. Jun 2011, 23:02, insgesamt 1-mal geändert.
Ist das Auge rein, so sieht es nichts als Reinheit.
Abu'l Madschd Madschdud Sana'i,
Abu'l Madschd Madschdud Sana'i,
Re: Äußerlichkeiten
Mir wurde erst gestern bei einem Schwesterntreffen gesagt, dass ich mich (wenn ich mit KT maaal rumlaufe) wohl sufi-mäßig geben würde. Was so Äußerlichkeiten ausmachen...^^ Ich fand das ganz interessant. 

Auch wenn ich versuchen wollte, Liebe zu beschreiben, wenn ich sie erfahre, bin ich sprachlos. - Rumi