Salam,
also mir geht es eigentlich ziemlich gut. Ich merke in den Tagen, die ich gefastet habe (die ganze erste Woche hatte ich ja leider Besuch von Fräulein Rot), dass ich vor allem vormittags, also gerade wie jetzt, richtig Hunger habe und etwas schwächel.
Da denke ich jeden Vormittag, dass ich am liebsten das Fasten für eine Tasse Kaffee und ein herzhaftes Frühstück brechen würde.
Aber sobald der Mittag anrückt, geht dieses Gefühl vorbei und den ganzen restlichen Tag bis zum Abend geht es mir super gut.
Mir ist ja auch aufgefallen, dass ich mittlerweile nicht mehr morgens so viel auf Toilette muss, manchmal muss ich sogar noch am Nachmittag auf die Toilette. Da hat der Körper wohl echt schnell geschaltet, dass er die Flüssigkeit besser länger einbehält.
Was ich richtig beeindruckend finde, ist, wie viel der Tag so hergibt, wenn er nciht ständig durch die Esserei und Kocherei unterbrochen wird. Da ergibt sich ein ganz anderes und viel entspannteres Zeitgefühl, finde ich.
Und spirituell geht es mir super. Ich bete sehr viel, lese viel im Koran und spüre richtiggehend die Schönheit und Kraft der Wörter.
Und trotzdem bin ich froh, wenn ich bald wieder meinen Vormittagskaffee trinken kann.
