Na dann...whatever
"Islam ist der neue Punk" ;)
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
Hab ich das? Hmm...
Na dann...whatever
Na dann...whatever
Auch wenn ich versuchen wollte, Liebe zu beschreiben, wenn ich sie erfahre, bin ich sprachlos. - Rumi
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
Ist das Auge rein, so sieht es nichts als Reinheit.
Abu'l Madschd Madschdud Sana'i,
Abu'l Madschd Madschdud Sana'i,
- Hayat_Intisar
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- Registriert: Do 5. Jun 2003, 12:56
- Wohnort: Rhein-Main
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
Ganz ehrlich, ich fände es positiv, wenn das KT einfach eine ganz normale Sache würde. Nichts, was einem aufgezwungen wird, nichts dem ein zu großer Stellenwert zugesprochen wird, aber auch nichts, was den Frauen runtergezwungen wird, weshalb man diskriminiert wird.
Und in dem Kontext sehe ich es gar nicht als so kontraproduktiv, wenn es auch Frauen, Mädchen gibt, die das Kopftuch tragen, weil es ihnen ganz einfach "Spaß" macht.
Ein Problem, das wir hier nämlich haben ist, dass es tatsächlich auch "ideologisch" und "traditionell" behaftet ist. Und das hat das Bild der Leute hier geprägt. Ein paar Gegenströmungen können da doch eher helfen zu vermitteln, dass es eine bunte Vielfalt an Gründen gibt, warum jemand Kopftuch trägt oder eben nicht.
Und in dem Kontext sehe ich es gar nicht als so kontraproduktiv, wenn es auch Frauen, Mädchen gibt, die das Kopftuch tragen, weil es ihnen ganz einfach "Spaß" macht.
Ein Problem, das wir hier nämlich haben ist, dass es tatsächlich auch "ideologisch" und "traditionell" behaftet ist. Und das hat das Bild der Leute hier geprägt. Ein paar Gegenströmungen können da doch eher helfen zu vermitteln, dass es eine bunte Vielfalt an Gründen gibt, warum jemand Kopftuch trägt oder eben nicht.
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
Danke Hayat, genau so unterschreibe ich es! 
“God has revealed to me
that there are no rules for worship.
Say whatever and however your loving tells you to.
Your sweet blasphemy is the truest devotion.”
Rumi, translated by Coleman Barks
that there are no rules for worship.
Say whatever and however your loving tells you to.
Your sweet blasphemy is the truest devotion.”
Rumi, translated by Coleman Barks
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
So sehe ich das auch 
- Musafira
- Administratorin

- Beiträge: 9215
- Registriert: Do 15. Mai 2003, 17:34
- Wohnort: Jenseits von Afrika
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
Hayat_Intisar hat geschrieben:Ganz ehrlich, ich fände es positiv, wenn das KT einfach eine ganz normale Sache würde. Nichts, was einem aufgezwungen wird, nichts dem ein zu großer Stellenwert zugesprochen wird, aber auch nichts, was den Frauen runtergezwungen wird, weshalb man diskriminiert wird.
Und in dem Kontext sehe ich es gar nicht als so kontraproduktiv, wenn es auch Frauen, Mädchen gibt, die das Kopftuch tragen, weil es ihnen ganz einfach "Spaß" macht.
Ein Problem, das wir hier nämlich haben ist, dass es tatsächlich auch "ideologisch" und "traditionell" behaftet ist. Und das hat das Bild der Leute hier geprägt. Ein paar Gegenströmungen können da doch eher helfen zu vermitteln, dass es eine bunte Vielfalt an Gründen gibt, warum jemand Kopftuch trägt oder eben nicht.
Eben - das Kopftuch ist doch mittlerweile zum politischsten Kleidungsstück überhaupt geworden. Und dazu haben nämlich beide Seiten beigetragen. Ich plädiere auch für die Normalisierung des Kopftuchs - lasst das Kopftuch einfach ein Kleidungsstück sein, genauso wie ein Pulli. Und auch ein Kleidungsstück, das mal nach Lust und Laune getragen werden kann.
Manche Leute meinen, die Weisheit mit dem Löffel gefressen zu haben, dabei war es nur eine Buchstabensuppe.
-
AmalyNRW
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
Salamou Aleikoum,
wünsche allen ein gutes neues Jahr 2011.
Mal eine Frage um Eure Ansicht zu folgendem Statement aus einem gegoogleten Beitrag (die Frage die ich eingestellt habe; wieso trage ich Kopftuch ergab dann diesen Beitrag). Meine pers. Motivation dies zu googeln ist einfach der Satz den ich oft höre von Menschen die ich auch kenne, wenn sie kein KT tragen, dass es nicht im Koran explizit stehen würde.
Dies ist nicht mein Text:
"weil nirgends im korna audrücklich steht man solle es tragen
= Es geht definitiv ohne, es gibt keine Stelle im Koran, die das Tragen des Kopftuchs belegt.
Die Motivation, ein Kopftuch zu tragen, ist unter muslimischen Frauen sehr vielfältig: Gepflogenheit, religiöses Selbstverständnis, religiöse Emanzipation, individueller Selbstausdruck (Kopftuch als Mode-Accessoire), Vorschrift (z.B. aufgrund von Gesetzen in einigen islamischen Ländern wie dem Iran), Druck aus dem sozialen Umfeld , Symbol der Gruppenzugehörigkeit, und (in seltenen Fällen) Ausdruck des Protestes (Vollverschleierung in der Schule). Im Einzelfall ist die Motivlage jedoch nicht immer überprüfbar.
Viele konservative oder aus traditionellen Familien stammende muslimische Frauen tragen ein Kopftuch oder auch einen so genannten Tschador (persisch) oder Hidschab bzw. Hijab (arabisch) als Teil ihrer Glaubenspraxis nicht nur beim Moscheebesuch, sondern auch im Alltag, wann immer ein Kontakt mit Männern in Frage kommt, zum Beispiel beim Verlassen des Hauses.
Häufig wird als Motivation zum Tragen eines Kopftuchs auf den Koran verwiesen. In Frage kommen hierbei drei Verse, die alle aus medinesischen Suren stammen. Diese werden von traditioneller Seite als die drei Stellen im Koran herangeführt, die zum Tragen eines Kopftuchs anleiten sollen. Die erste dieser drei Stellen ist Sure 24, 31. Diese betrifft Männer und Frauen und zielt auf Schicklichkeit. Frauen wird hierbei nahegelegt, eine Art Schal (himar) zu tragen, der ihren Schmuck verdeckt. Reichen Frauen mit Schmuck wurde somit nahegelegt, ihren Schmuck vor armen Frauen ohne Schmuck mit Zurückhaltung zu tragen. Dieser Vers richtet sich gewissermaßen gegen Prahlerei. Die Verdeckung des gesamten Gesichts oder das ständige Tragen einer Verdeckung jedweder Art lässt sich aus dieser Stelle nicht ableiten.
Die zweite dieser drei Stellen ist Sure 33, 59. Hierbei wird ein Gewand (gilbab) erwähnt, welches Frauen („Frauen und Töchter des Propheten und Frauen eines Gläubigen“) tragen sollen, damit sie „erkannt“ werden und nicht belästigt werden.
Die dritte Stelle ist Sure 33, 53. Sie bezieht sich lediglich auf die Frauen des Propheten. Hier wird gefordert, dass diese, wenn sie um etwas bitten, dies hinter einer Abschirmung (higab) tun sollen. Hierunter war eine Trennwand zu verstehen und keineswegs ein Kleidungsstück. Dieses wird auch an anderen Stellen im Koran im Sinne einer Trennwand erwähnt. Zusammenfassend bietet keine der drei in Frage kommenden Koranverse einen eindeutigen Anhaltspunkt, dass Frauen ein Kopftuch oder einen gesichtsverhüllenden Schleier tragen sollen, jedoch beharren die klassischen Koraninterpreten darauf, dass es eine religiöse Pflicht für Musliminnen zum Tragen eines Kopftuches oder einer anderen Verschleierung (Hijab) gebe."
Was denkt Ihr darüber?
LG und friedlichen Abend inscha allah.
wünsche allen ein gutes neues Jahr 2011.
Mal eine Frage um Eure Ansicht zu folgendem Statement aus einem gegoogleten Beitrag (die Frage die ich eingestellt habe; wieso trage ich Kopftuch ergab dann diesen Beitrag). Meine pers. Motivation dies zu googeln ist einfach der Satz den ich oft höre von Menschen die ich auch kenne, wenn sie kein KT tragen, dass es nicht im Koran explizit stehen würde.
Dies ist nicht mein Text:
"weil nirgends im korna audrücklich steht man solle es tragen
Die Motivation, ein Kopftuch zu tragen, ist unter muslimischen Frauen sehr vielfältig: Gepflogenheit, religiöses Selbstverständnis, religiöse Emanzipation, individueller Selbstausdruck (Kopftuch als Mode-Accessoire), Vorschrift (z.B. aufgrund von Gesetzen in einigen islamischen Ländern wie dem Iran), Druck aus dem sozialen Umfeld , Symbol der Gruppenzugehörigkeit, und (in seltenen Fällen) Ausdruck des Protestes (Vollverschleierung in der Schule). Im Einzelfall ist die Motivlage jedoch nicht immer überprüfbar.
Viele konservative oder aus traditionellen Familien stammende muslimische Frauen tragen ein Kopftuch oder auch einen so genannten Tschador (persisch) oder Hidschab bzw. Hijab (arabisch) als Teil ihrer Glaubenspraxis nicht nur beim Moscheebesuch, sondern auch im Alltag, wann immer ein Kontakt mit Männern in Frage kommt, zum Beispiel beim Verlassen des Hauses.
Häufig wird als Motivation zum Tragen eines Kopftuchs auf den Koran verwiesen. In Frage kommen hierbei drei Verse, die alle aus medinesischen Suren stammen. Diese werden von traditioneller Seite als die drei Stellen im Koran herangeführt, die zum Tragen eines Kopftuchs anleiten sollen. Die erste dieser drei Stellen ist Sure 24, 31. Diese betrifft Männer und Frauen und zielt auf Schicklichkeit. Frauen wird hierbei nahegelegt, eine Art Schal (himar) zu tragen, der ihren Schmuck verdeckt. Reichen Frauen mit Schmuck wurde somit nahegelegt, ihren Schmuck vor armen Frauen ohne Schmuck mit Zurückhaltung zu tragen. Dieser Vers richtet sich gewissermaßen gegen Prahlerei. Die Verdeckung des gesamten Gesichts oder das ständige Tragen einer Verdeckung jedweder Art lässt sich aus dieser Stelle nicht ableiten.
Die zweite dieser drei Stellen ist Sure 33, 59. Hierbei wird ein Gewand (gilbab) erwähnt, welches Frauen („Frauen und Töchter des Propheten und Frauen eines Gläubigen“) tragen sollen, damit sie „erkannt“ werden und nicht belästigt werden.
Die dritte Stelle ist Sure 33, 53. Sie bezieht sich lediglich auf die Frauen des Propheten. Hier wird gefordert, dass diese, wenn sie um etwas bitten, dies hinter einer Abschirmung (higab) tun sollen. Hierunter war eine Trennwand zu verstehen und keineswegs ein Kleidungsstück. Dieses wird auch an anderen Stellen im Koran im Sinne einer Trennwand erwähnt. Zusammenfassend bietet keine der drei in Frage kommenden Koranverse einen eindeutigen Anhaltspunkt, dass Frauen ein Kopftuch oder einen gesichtsverhüllenden Schleier tragen sollen, jedoch beharren die klassischen Koraninterpreten darauf, dass es eine religiöse Pflicht für Musliminnen zum Tragen eines Kopftuches oder einer anderen Verschleierung (Hijab) gebe."
Was denkt Ihr darüber?
LG und friedlichen Abend inscha allah.
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malaika
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
Ist nicht böse gemeint, Amaly – aber die Diskussion darüber, ob KT Pflicht ist oder nicht, ist hier schon sehr, sehr oft geführt worden und daher meiner Meinung nach in diesem Strang irgendwie fehl am Platze.AmalyNRW hat geschrieben:Was denkt Ihr darüber?
Lies dich doch mal durch die gesammelten KT-Threads durch, da wird eigentlich alles, was in dem Text, den du gepostet hast, erwähnt wird, analysiert und diskutiert.
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AmalyNRW
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
Danke Malaika,
sry, hab über die Suchmaschine hier danach gesucht und das erste was kam war dann dieser Thread. Ich suche aber nochmal.
Bin sehr gespannt was das Thema dann so hier ergab.
LG
sry, hab über die Suchmaschine hier danach gesucht und das erste was kam war dann dieser Thread. Ich suche aber nochmal.
Bin sehr gespannt was das Thema dann so hier ergab.
LG
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malaika
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
Ist in "Islam-Info" oben festgepinnt.AmalyNRW hat geschrieben: sry, hab über die Suchmaschine hier danach gesucht und das erste was kam war dann dieser Thread. Ich suche aber nochmal.
Bin sehr gespannt was das Thema dann so hier ergab.
Best of … gesammelte Kopftuch-Threads
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Rahmah
Re: "Islam ist der neue Punk" ;)
Salam ihr Lieben!
Mich würde aber trotzdem noch interessieren ob jetzt ein "bisschen Provokation" förderlich für die Akzeptanz des Kopftuches in der Gesellschaft wäre oder ob eine gewisse "Seriosität" hier geeigneter wäre - und das natürlich im soziologischen Kontext (da scheinen wir ja Experten zu haben).
Ich mach mir da nämlich schon so meine Gedanken, wenn ich mal wieder "unorthodox" mein KT binde und so "besser" bei Familienfeiern fahre, weil einfach die älteren Herrschaften denken, das wäre "neue Mode" und nicht weiter fragen. Aber bei Freunden, auch muslimischen, trage ich es sehr gern eher konservativ. Und das bewusst. Denkt ihr es wäre andersrum "hilfreicher" für die "KT-Fraktion" unter den muslimischen Frauen? (abgesehen davon, dass es jede so machen soll, wie sie sich wohlfühlt!!
)
Wassalam
Rahmah
Mich würde aber trotzdem noch interessieren ob jetzt ein "bisschen Provokation" förderlich für die Akzeptanz des Kopftuches in der Gesellschaft wäre oder ob eine gewisse "Seriosität" hier geeigneter wäre - und das natürlich im soziologischen Kontext (da scheinen wir ja Experten zu haben).
Ich mach mir da nämlich schon so meine Gedanken, wenn ich mal wieder "unorthodox" mein KT binde und so "besser" bei Familienfeiern fahre, weil einfach die älteren Herrschaften denken, das wäre "neue Mode" und nicht weiter fragen. Aber bei Freunden, auch muslimischen, trage ich es sehr gern eher konservativ. Und das bewusst. Denkt ihr es wäre andersrum "hilfreicher" für die "KT-Fraktion" unter den muslimischen Frauen? (abgesehen davon, dass es jede so machen soll, wie sie sich wohlfühlt!!
Wassalam
Rahmah


