Als Aerztin mit Kopftuch/Arztwahl als Muslima

Was Überraschendes herausgefunden? Ist der Islam doch anders, als Du denkst? (für Gäste lesbar.)
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rana
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Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von rana »

daran mußte ich gestern auch denken - wir hatten gestern praxis unterricht und es ging um das herz. und woran übt man: aneinander. wir sind gestern alle 2 stunden oben ohne rumgelaufen :D

Salam Sakura,

was ist das denn für eine Ausbildung wo alle oben ohne rumlaufen müssen? :confused: Würde mich wirklich sehr interessieren :D

Salam
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Elisabeth
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Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von Elisabeth »

Sakura hat geschrieben: das ist mir bei meiner letzten beziehung (schon ne weile her) aufgefallen, ich bin einfach nicht mehr so einfach zu beeindrucken

:LOL:
Für manche Männer mag das ein Problem sein! :clapp:
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Dilara
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Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von Dilara »

rana hat geschrieben:
was ist das denn für eine Ausbildung wo alle oben ohne rumlaufen müssen? :confused: Würde mich wirklich sehr interessieren :D

Salam
:haram: :smifun:
“God has revealed to me
that there are no rules for worship.
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Dilara
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Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von Dilara »

Elisabeth hat geschrieben:
Sakura hat geschrieben: das ist mir bei meiner letzten beziehung (schon ne weile her) aufgefallen, ich bin einfach nicht mehr so einfach zu beeindrucken

:LOL:
Für manche Männer mag das ein Problem sein! :clapp:
Das erinnert mich an den Spruch meines Tätowierers: In den 2 Jahren tust Du so als wärs Dir egal daß die Mädels nicht viel anhaben (je nachdem WO sie tätowiert werden) - und nach 2 Jahren ists Dir egal... :smifun:
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kanste
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Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von kanste »

:smifun: jupph...irgendwann stumpft man halt doch ab
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Islamic Lady
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Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von Islamic Lady »

daran mußte ich gestern auch denken - wir hatten gestern praxis unterricht und es ging um das herz. und woran übt man: aneinander. wir sind gestern alle 2 stunden oben ohne rumgelaufen :D
Ich habe ja überhaupt kein Problem damit, vor Ärzten mein KT abzulegen oder so. Aber an dieser Stelle hätte ich wohl die Ausbildung abgebrochen. Und keineswegs aus den Überlegungen ob haram oder net, sondern weil ich mich wirklich oben ohne schämen würde. Das habe ich schon immer, selbst vor meiner Zeit als Muslima. Und ich habe mir sehr wohl eine kompetente! Hausärztin gesucht, die auf mein Schmagefühl beim Untersuchen Rücksicht nimmt und ich mich z.B. oben nur freimachen muss, wenns notwendig ist.
Aber ich persönlich empfinde zwischen Haaren und Brüsten auch einen doch nciht geringen Unterschied. :smifun:
Liebe Grüße
Sakura

Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von Sakura »

ich mach eine ausbildung zum heilpraktiker - und für die prüfung muß ich sowohl frauen als auch männer behandeln können, ich weiß nicht welches geschlecht mein prüfungsobjekt hat. und wenn es um abklopfen, abhören oder um das ausschallen eines organs geht kann man nicht viel anbehalten ...

in dem theorieunterricht sind wir aber angezogen :smifun:

aber das hab ich ja vorher gewußt ....

am anfang ist es für einen moment schon eigenartig aber ich muß sagen alle verhalten sích sehr professionell und dann verfliegt das recht schnell. wir sind ja alle über 30, sogar weit drüber im durchschnitt und wir springen uns ja nicht an wie teenager :D
zwei hatten auch einen enganliegenden body an, war auch ok.

und nicht vergessen ich arbeite im rettungsdienst und im krankenhaus seit ich 15 bin also mehr als die hälfte meines lebens :D ich hab schon mit 16 für meinen rettungssanitäter männlein und weiblein blasenkathether gelegt (braucht man für die prüfung) - damal hat mich das echt mitgenommen aber man lern halt einfach :D
ich seh das in dem fall wirklich rein medizinisch auch wenn das viele nicht glauben. in dem moment hat man die verantwortung für einen menschen und das ist recht belastend. da versucht man nur gründlich zu sein und nichts zu übersehen und nichts falsch zu machen ..... erotische gedanken kommen einem da nicht :D

:smifun:
Sakura

Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von Sakura »

Islamic Lady hat geschrieben: Und ich habe mir sehr wohl eine kompetente! Hausärztin gesucht, die auf mein Schmagefühl beim Untersuchen Rücksicht nimmt und ich mich z.B. oben nur freimachen muss, wenns notwendig ist.
das ist auch vollkommen richtig so! was andewres sollte es auch garnicht mehr geben! der patient darf immer nur soviwl ausgezogen sein wie notwendig

auch wenn ich patienten wasche (im bett) wird immer nur das abgedeckt was gewaschen wird. da muß das natürlicxhe schamgefühl gewahrt bleiben! ich bin ja in dem fall eine fremde!!

aber leute in der ausbildung dürfen da keine scheu haben oder sie ablegen, sonst ist man in dem beruf leider falsch. ich muß als arzt ganz ruhig mit sowas umgehen können sonst mach ich den patienten unsicher und er bekommt angst - das ist kontraproduktiv ...

aber jedem seine begabung, ich kann dafür viele andere sachen nicht wo viele den kopf schütteln :D

sonst gäbs ja nur ärzte auf der welt

:smifun:
mohamed

Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von mohamed »

Salem,
ich habe nur die letzte Seite gelesen, aber was manche hier gerne erwählen, sind extreme Beispiele. Wozu muss man eigentlich extreme und negative Beispiele erwähnen, um vom eigenen Handeln zu überzeugen? Denn es gibt so viele Alternativen. Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Ich würde persöhnlich auch nur zu einem männlichen Arzt gehen. Wozu denn eine Frau wenn ein kompetenter männlicher Arzt auch gibt, und die gibt es genug, auch in Tunesien. Sogar zum Augenarzt würde ich zu einem Mann gehen. Meine Frau hingegen würde eine Frau als Ärztin bevorzugen, und die gibt es auch genug, auch in Tunesien, und die sind nicht weniger kompetent als ihre männlichen Kollegen. Was die Extremfällen betrifft, wie der Krankenhausbesuch, so hat weder meine Frau Angst vor männlichen Ärzten noch habe ich selber Angst vor weiblichen Ärzten. Dennoch kenne ich einige religiöse Frauen in Tunesien, die beim Krankenhausbesuch zwar auch von männlichen Ärzten behandelt werden, aber vom Krankenhauspersonal fordern, dass nur Krankenschwester sie behandeln. Da sowohl Krankenschwester wie Krankenpfleger genug gibt, habe ich bisher von keinen Schwierigkeiten bei der Umsetzung gehört. Das ist nun mal eine gesunde Alternative, die weder die Gesundheit schadet, noch das Schamgefühl mancher so sehr verletzt. Also es geht auch anders. Und übrigens, wir wechseln das professionelle mit dem sexuellen auch nicht, denn ich habe keine Schwierigkeiten mit Frauen zu sprechen. Meine Frau hat noch weniger Probleme mit Männern zu sprechen, da sie aufgrund ihrer Arbeit (Optikerin) die meiste Zeit mit Männern zu tun hat. Und hier gilt es auch Professionalität zu zeigen.
Was mich allerdings z.B. in Tunesien sehr stört ist folgendes: Ich habe gehört, dass gebärende Frauen im öffentlichen Krankenhaus (d.h. eher ärmere Menschen) von auszubildenden männlichen und weiblichen Ärzten ganz normal untersucht werden, als wären sie Versuchskaninchen. Es ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber es wurde mir so erzählt, dass jeder Auszubildender das Gebährmutterhals messen kann, natürlich ohne ihre Einwilligung. In einer Privatklinik würden sie das natürlich niemals so machen. Das nenne ich persöhnlich eine Körperverletzung, die so nicht sein darf. Ein Mensch kann ohne seine Einwilligung nicht zum Zweck des Lernens verwendet werden, sei es auch nur sein Auge!

Grüße
Foued
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Birtanem
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Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von Birtanem »

Salam,
mohamed_foued hat geschrieben: Was mich allerdings z.B. in Tunesien sehr stört ist folgendes: Ich habe gehört, dass gebärende Frauen im öffentlichen Krankenhaus (d.h. eher ärmere Menschen) von auszubildenden männlichen und weiblichen Ärzten ganz normal untersucht werden, als wären sie Versuchskaninchen. Es ist vielleicht ein bisschen übertrieben, aber es wurde mir so erzählt, dass jeder Auszubildender das Gebährmutterhals messen kann, natürlich ohne ihre Einwilligung. In einer Privatklinik würden sie das natürlich niemals so machen. Das nenne ich persöhnlich eine Körperverletzung, die so nicht sein darf. Ein Mensch kann ohne seine Einwilligung nicht zum Zweck des Lernens verwendet werden, sei es auch nur sein Auge!
das ist in D'land übrigens ein guter Grund, zur Geburt keine Uniklinik aufzusuchen, wenn man nicht muß - eine Horde eifriger Studenten würde mich persönlich ziemlich, erm, befremden.

Birtanem
Don't act like the hypocrite,
Who thinks he can conceal his wiles,
While loudly quoting the Qur'an.
Hafiz
adaia

Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von adaia »

mohamed_foued hat geschrieben: ich habe nur die letzte Seite gelesen, aber was manche hier gerne erwählen, sind extreme Beispiele. Wozu muss man eigentlich extreme und negative Beispiele erwähnen, um vom eigenen Handeln zu überzeugen? Denn es gibt so viele Alternativen. Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Ich würde persöhnlich auch nur zu einem männlichen Arzt gehen. Wozu denn eine Frau wenn ein kompetenter männlicher Arzt auch gibt, und die gibt es genug, auch in Tunesien. Sogar zum Augenarzt würde ich zu einem Mann gehen.


Ich sehe hier nicht viele extreme Beispiele, sondern ganz normale.

Ich weiß ja nicht, wo in Tunesien es so viele Ärzte jeder Fachrichtung gibt, die noch dazu alle kompetent sind - in Deutschland hat man diese Auswahl jedoch höchstens in Großstädten.

In kleineren Städten oder auf dem Land ist es - vor allem, wenn man auf die spärlich ausgebaute Infrastruktur der öffentlichen Verkehrsmittel zugreifen muss (Beispiel bei meiner Mama: Bus in die nächste Stadt fährt 4x am Tag, Dauer jeweils 45 Min. und dann ist man erst am Hauptbahnhof dort), oder wenn man aus beruflichen Gründen keine Zeit hat, wegen jedem Arztbesuch eine Stunde Anfahrtsweg in Kauf zu nehmen, jedenfalls eine eher spärliche Auswahl an Ärzten.

Im Osten Deutschlands sieht das übrigens noch schlechter aus.

Da kann man nun wirklich nicht von extremen Beispielen reden, denn eigentlich sind die Menschen, die in einer großen Stadt leben, die extreme Ausnahme, dass sie so viele Ärzte zur Auswahl haben.

PS: warum gehst du davon aus, dass die Personen, die hier geschrieben haben, andere vom eigenen Handeln überzeugen wollen? Diesen Ansatz kann ich hier nirgends erkennen. Aber wahrscheinlich kenne ich mich einfach nicht so gut aus wie du.
mohamed

Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von mohamed »

Salem Adaia,
adaia hat geschrieben:Ich sehe hier nicht viele extreme Beispiele, sondern ganz normale.
Mit den extremen Beispielen meinte ich die Beispiele der Frauen, die sich nur von weiblichen Ärztinnern behandeln lassen, auch wenn es schwerwiegende Fälle sind, oder von Mädchen, die ihr Medizinstudium fertig machen, ohne den männlichen Körper überhaupt gut zu kennen, oder die einen nackten Mann mit Kontrollverlust und somit Zina gleichmachen würden. Es fallen Sätze wie "das ganze Leben einschränken" oder "Medizinfortschritt aufhalten" etc. . Das sind natürlich alles extreme Beispiele, die ich auch gar nicht gut finde. Schamgefühl ja, aber dort wo es anders kaum geht, dann sollen die Menschen lernen das zu akzeptieren. Warum ich diese Beispiele auch so extrem finde, ist weil das längst bei vielen religiösen Menschen nicht so ist. D.h. es gibt Alternativen, die gut funktionieren. Meine Lebensweise sehe ich z.B. weder voll mit Hindernissen noch extrem.
Ich weiß ja nicht, wo in Tunesien es so viele Ärzte jeder Fachrichtung gibt, die noch dazu alle kompetent sind - in Deutschland hat man diese Auswahl jedoch höchstens in Großstädten.
Gut, zum Einen komme ich aus einer Großstadt, auch leben die meisten Menschen in Tunesien an der Küste und somit in Städten einer bestimmten Mindestgröße, zum Anderen gehen die meisten Menschen aus einem Dorf zu den Großstädten, wenn sie bei ernsten Fällen behandelt werden. Somit besteht das Problem der schwierigen Arztsuche bei 80% der Bevölkerung nicht, da auch möglicherweise bis zu 50% der Bevölkerung in den drei größten Städten oder deren Umgebung leben.
Auch der Großteil der Ärzte, die man während seines gesamten Lebens besucht, sind keine Chrirugen, und die Nicht-Chrirugen gibt es mehr als genug. Nur bei Chirurgen (insb. die renommierten davon) wird die Auswahl geringer. Aber was ich sagen wollte: Man passt sich den Lebenumständen nach. Wenn ich auf dem Dorf lebe, und es nur ein männlicher Arzt gibt, dann gehen wir alle zu ihm, und wenn es nur ein weiblicher Arzt gibt, dann gehen wir alle zu ihr. Meine Meinung war bloß: Ich nutze meine Möglichkeiten zu meinem Wohl, solange ich das kann und Niemandem schade oder behindere. Hätte man auch nicht genug Geld in Tunesien, dann wäre man auch bezwungen in öffentlichen Krankenhäuser behandelt werden und somit eine deutlich schlechtere Behandlung ausgesetzt. Es ist nun mal so.
Da kann man nun wirklich nicht von extremen Beispielen reden, denn eigentlich sind die Menschen, die in einer großen Stadt leben, die extreme Ausnahme, dass sie so viele Ärzte zur Auswahl haben.
Wie bereits gesagt, dann passen sie sich ihren Lebensumständen an. Darüber rede ich nicht. Ich will keinen Urteil über andere machen, um Gottes Willen. Ich beschreibe nur meine persöhnliche Meinung und Lebensweise, und will zeigen, dass es auch anders gut funktionieren kann, wenn man die Möglichkeit hat.
PS: warum gehst du davon aus, dass die Personen, die hier geschrieben haben, andere vom eigenen Handeln überzeugen wollen? Diesen Ansatz kann ich hier nirgends erkennen.
An dem Ansatz selber ist nichts schlimmes, denn wir versuchen alle, indirekt wie direkt, vom eigenen Handeln und der eigenen Denkweise zu überzeugen, mich inklusive, oder was mache ich sonst hier? Natürlich gibt es einen Austausch und das Sammeln neuer Erfahrungen und Kenntnissen, aber nebenbei versuche ich auch meine Meinung gut darzustellen. Ich dachte das tut mehr oder weniger jeder ;) . Aber schau mal! Solange ich nicht direkt nach meiner Meinung gefragt werde, möchte ich und darf ich nciht das Geringste an die anderen Lebensweisen beanstanden. Jeder konnte seine Meinung und Lebensweise hier gut argumentieren. Ist ja vollkommen auch ok. Ich hatte nur kritisiert, dass man extreme und nicht gut funktionierende Beispiele verwendet, um indirekt wie direkt zu sagen: Bei mir geht es viel besser. Denn es gibt Mittelwege, die genau auch so gut funktionieren. Die sollte man auch nebenbei erwähnen.

Und sollte ich wieder (wie in letzter Zeit wahrscheinlich oft) durchgedreht sein, dann entschuldige ich mich für jede direkte oder indirekte Mutmassung oder Beschuldigung. In dem Fall müsste ich möglicherweise lernen, "wieder" netter zu sein.

Grüße
Foued
adaia

Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von adaia »

Warum ich diese Beispiele auch so extrem finde, ist weil das längst bei vielen religiösen Menschen nicht so ist.
Aha, ich glaube, ich verstehe jetzt, was du meintest: du wolltest einfach klarstellen, dass die Extremisten unter den Muslimen in der Minderheit sind. :?:
Auch der Großteil der Ärzte, die man während seines gesamten Lebens besucht, sind keine Chrirugen, und die Nicht-Chrirugen gibt es mehr als genug. Nur bei Chirurgen (insb. die renommierten davon) wird die Auswahl geringer.
Das interessiert mich jetzt: welche ärztl. Fachbereiche gibt es denn in Tunesien?
Ich bin davon ausgegangen, dass es ähnlich wie hier ist, dass es also wirklich für jeden Bereich Spezialisten gibt.
Und die gibt es leider nicht wie Sand am Meer.
Ich kenne es so, dass man zum größten Teil bei Fachärzten ist, weniger bei Allgemeinärzten: Zahnarzt, Augenarzt, Orthopäde, HNO-Arzt, Internist, Gynäkologe, Urologe, etc.
mohamed

Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von mohamed »

adaia hat geschrieben: Aha, ich glaube, ich verstehe jetzt, was du meintest: du wolltest einfach klarstellen, dass die Extremisten unter den Muslimen in der Minderheit sind. :?:
Nein! Du hast mich nicht verstanden. Ich weiß wirklich nicht, ob die Extremisten in der Minderheit oder Mehrheit sind. Das ist auch von Land zu Land unterschiedlich. Mann kann, darf und soll die extremen Beispiele auch zitieren, kritisieren und auch analysieren, aber ich fände es nett, wenn man nebenbei erwähnen würde, dass es anders auch funktioniert, dass es Mittelwege gibt, insb. wenn man seine eigene Lebensweise in einem schönen Licht darstellen möchte.
Das interessiert mich jetzt: welche ärztl. Fachbereiche gibt es denn in Tunesien?
Wenn ich über meine Stadt reden darf: Es gibt alle und die gibt es auch genug, weiblich wie männlich. Gerade wo meine Frau ihr Optikgeschäft hat, ist das ganze Haus (Stock 1 bis 5 vielleicht) voll fast auschließlich mit Ärzten, d.h. zwei Augenärtze, ein Gynäkologe, und fast alle anderen Spezialitäten. Im Komplex daneben ist es genauso, dort gibt es auch eine Gynäkologin usw. . In der Umgebung, wo meine Frau arbeitet, gibt es mind. 5 Augenärzte. Wir treffen auch dort täglich viele Menschen aus Lybien, die zu meiner Stadt zur Behandlung kommen. Die nehmen sich sogar eine Fahrt von über 500 km in Kauf.
Ich bin davon ausgegangen, dass es ähnlich wie hier ist, dass es also wirklich für jeden Bereich Spezialisten gibt.
Und die gibt es leider nicht wie Sand am Meer.
Moment mal! Spezialisten gibt es hier auch genug, es sei denn man sucht sich z.B. einen Hydrocepahlus-Spezialisten wie ich z.B. vor einigen Jahren wegen meines Bruders, der allerdings in Tunesien blieb und einigermaßen gut behandelt wurde. Also zumindest hatte ich keine Probleme bei der Suche. Ich war in Heidelberg, Stuttgart und München, aber natürlich ist es klar, dass der Arzt nicht jedes Mal um die Ecke ist, sondern ich muss jedes Mal ein paar Kilometer fahren. Ist auch i.O.
Ich kenne es so, dass man zum größten Teil bei Fachärzten ist, weniger bei Allgemeinärzten: Zahnarzt, Augenarzt, Orthopäde, HNO-Arzt, Internist, Gynäkologe, Urologe, etc.
Das kenne ich auch so ;)
Ich persöhnlich empfinde die Auswahl wirklich gering nur bei Chirurgen.

Aber ich mache hier keine Vergleiche zw. Tunesien und Deutschland. Natürlich ist die medizinische Behandlung im Allgemeinen hier besser, insb. weil die Versicherung hier das meiste übernimmt und man trotzdem in guten Kliniken behandelt wird. In Tunesien haben wir ein gewaltiges Problem bei den öffentlichen Krankenhäuser, ein großes Problem bei den teueren Spezialapparaten, die es nicht genug gibt, und eventuell auch ein Problem bei der Anzahl der Spezialkliniken, aber nach meinen Kenntnissen keine Probleme bei der Anzahl der Fachärzte.

Grüße
Mohamed Foued
adaia

Re: Vitamin D Mangel unter Frauen in Saudi-Arabien

Beitrag von adaia »

Ich persöhnlich empfinde die Auswahl wirklich gering nur bei Chirurgen.
Ja, in großen Städten ist das so. Leider am Land oder in kleinen Städten nicht. Meine Mama bleibt bei Arztbesuchen oft bei meinem Bruder über Nacht, weil es schon zu spät ist, kein Bus mehr fährt, etc.
In ihrer (Klein)Stadt gibt es weder Internisten oder Orthopäden und nur einen einzigen (unerträglichen) Gynäkologen.
Bei uns gibt es nur einen Allgemeinarzt und einen Zahnarzt, für alles andere muss ich in die Stadt fahren (die bei mir aber zum Glück näher ist - und ich habe ein Auto, sonst wäre es schon sehr umständlich).
Da mir aber das Geschlecht des Arztes völlig egal ist, muss ich es mir wenigstens nicht noch umständlicher machen - denn sowohl der Allgemeinarzt wie auch der Zahnarzt sind männlich.
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